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Blick auf die Weltzeituhr am Alexanderplatz in Berlin
Foto von WagnerAnne auf Pixabay

Bildungsfahrt Berlin ohne Koffer 2026: Historische Orte gelebter Politik

Die Teilnehmenden besuchen verschiedene Orte in Berlin und Umland und beschäftigen sich an Originalschauplätzen mit zentralen Fragen der deutsch-deutschen Geschichte und aktuellen politischen Themen. Die Bildungsveranstaltung richtet sich insbesondere an Zugewanderte aus Berlin und Umland, die ihr Wissen über Demokratie und die Geschichte Deutschlands verbessern wollen.

Informationen

Termin
06.12.2026 - 08.12.2026
Veranstaltungsnummer
26118
Tagungsort
Berlin
Tagungsbeitrag
wird nicht erhoben
Teilnehmeranzahl
mindestens 15 und höchstens 25
Ansprechpartner
Martin Zabel
TelefonZielgruppe
Zugewanderte Menschen
Programmpunkte
  • Zwischen Mauer und Aufbruch – Leben im geteilten Deutschland
  • Geteilte Welten – Grenzen und Mauern im Vergleich
  • Mittagspause
  • Spuren der Teilung – die Berliner Mauer vor Ort
  • Dinge erzählen Geschichte – Objekte des Systemwechsels
  • Willkommen auf Zeit? Vertragsarbeit in der DDR
  • Erinnern aus erster Hand – Gespräch mit einer Zeitzeugin oder einem Zeitzeugen
  • Zwischen Staat und Familie – Erinnerungen an Diktatur und Umbruch
  • Wessen Erinnerung zählt?
  • Geschichte neu beschriften – die „Gedenktafel der Vielen“
Lernmethoden
  • Vortrag mit Diskussion
  • Workshop
  • Kommentierte Führung
  • Zeitzeugengespräch und Diskussion
  • Gruppenarbeit
Lernergebnisse

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können...

    • zentrale Ursachen und Etappen der deutschen Teilung ab 1949 benennen und historisch einordnen,

    • die politischen und gesellschaftlichen Bedingungen erläutern, die 1961 zum Bau der Berliner Mauer führten,

    • Auswirkungen von Teilung, Grenzregime und staatlicher Kontrolle auf den Alltag der Bevölkerung beschreiben,

    • unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten wie Bleiben, Anpassung, Widerspruch und Flucht anhand biografischer Beispiele unterscheiden,

    • individuelle Entscheidungen für Flucht oder Verbleib unter Berücksichtigung politischer, wirtschaftlicher und persönlicher Faktoren beurteilen.

    • unterschiedliche Formen des öffentlichen Erinnerns an die DDR unterscheiden und kritisch untersuchen,

    • Darstellungen von SED-Diktatur, Alltag, Opposition, Friedlicher Revolution, Wiedervereinigung und Migration zueinander in Beziehung setzen,

    • zwischen nostalgischer Alltagserinnerung, kommerzieller „Ostalgie“ und einer historisch-kritischen Auseinandersetzung unterscheiden,

    • analysieren, aus wessen Perspektive Museen, Gedenkstätten und Denkmäler Geschichte erzählen,

    • bislang wenig sichtbare migrantische und internationale Perspektiven auf die DDR-Geschichte identifizieren,

    • eine mehrsprachige Gedenktafel beziehungsweise ein Erinnerungsplakat für eine konkrete Zielgruppe entwerfen,

    • historische Informationen auswählen, adressatengerecht formulieren und die Auswahl begründen,

    • eigene Vorstellungen für eine vielfältige und demokratische Erinnerungskultur

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