
Bildungsfahrt Berlin ohne Koffer 2026: Historische Orte gelebter Politik
Die Teilnehmenden besuchen verschiedene Orte in Berlin und Umland und beschäftigen sich an Originalschauplätzen mit zentralen Fragen der deutsch-deutschen Geschichte und aktuellen politischen Themen. Die Bildungsveranstaltung richtet sich insbesondere an Zugewanderte aus Berlin und Umland, die ihr Wissen über Demokratie und die Geschichte Deutschlands verbessern wollen.

Informationen
- Zwischen Mauer und Aufbruch – Leben im geteilten Deutschland
- Geteilte Welten – Grenzen und Mauern im Vergleich
- Mittagspause
- Spuren der Teilung – die Berliner Mauer vor Ort
- Dinge erzählen Geschichte – Objekte des Systemwechsels
- Willkommen auf Zeit? Vertragsarbeit in der DDR
- Erinnern aus erster Hand – Gespräch mit einer Zeitzeugin oder einem Zeitzeugen
- Zwischen Staat und Familie – Erinnerungen an Diktatur und Umbruch
- Wessen Erinnerung zählt?
- Geschichte neu beschriften – die „Gedenktafel der Vielen“
- Vortrag mit Diskussion
- Workshop
- Kommentierte Führung
- Zeitzeugengespräch und Diskussion
- Gruppenarbeit
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können...
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zentrale Ursachen und Etappen der deutschen Teilung ab 1949 benennen und historisch einordnen,
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die politischen und gesellschaftlichen Bedingungen erläutern, die 1961 zum Bau der Berliner Mauer führten,
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Auswirkungen von Teilung, Grenzregime und staatlicher Kontrolle auf den Alltag der Bevölkerung beschreiben,
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unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten wie Bleiben, Anpassung, Widerspruch und Flucht anhand biografischer Beispiele unterscheiden,
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individuelle Entscheidungen für Flucht oder Verbleib unter Berücksichtigung politischer, wirtschaftlicher und persönlicher Faktoren beurteilen.
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unterschiedliche Formen des öffentlichen Erinnerns an die DDR unterscheiden und kritisch untersuchen,
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Darstellungen von SED-Diktatur, Alltag, Opposition, Friedlicher Revolution, Wiedervereinigung und Migration zueinander in Beziehung setzen,
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zwischen nostalgischer Alltagserinnerung, kommerzieller „Ostalgie“ und einer historisch-kritischen Auseinandersetzung unterscheiden,
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analysieren, aus wessen Perspektive Museen, Gedenkstätten und Denkmäler Geschichte erzählen,
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bislang wenig sichtbare migrantische und internationale Perspektiven auf die DDR-Geschichte identifizieren,
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eine mehrsprachige Gedenktafel beziehungsweise ein Erinnerungsplakat für eine konkrete Zielgruppe entwerfen,
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historische Informationen auswählen, adressatengerecht formulieren und die Auswahl begründen,
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eigene Vorstellungen für eine vielfältige und demokratische Erinnerungskultur
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