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Arbeit am Laptop

Planspiele

Zu den seit Jahren erfolgreich in unserer Bildungsarbeit eingesetzten Formaten gehören interaktive Planspiele, die wir vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene, aber auch für andere Zielgruppen anbieten. 


Unsere Planspiele erfüllten die Anforderungen an Bildungsveranstaltungen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Durch die vereinfachte Simulation komplizierter politischer Zusammenhänge erhalten die Teilnehmenden realistische und praxisbezogene Einblicke in politische, wirtschaftliche, ökologische und sozio-kulturelle Probleme und Zusammenhänge. Sie werden auf praktische Weise dazu angeregt, eigene Entscheidungen zu treffen und erfahren direkt die Konsequenzen ihres Handelns. Gleichzeitig werden Aufgaben und Funktionen unterschiedlicher Akteure und Akteurinnen auf nationaler und internationaler Ebene vermittelt und die Komplexität von politischen Entscheidungsfindungsprozessen verdeutlicht.

Über die Planspiel-Simulationen können die Teilnehmenden ihre Kompetenzen praktisch erweitern, z.B. vernetzt zu denken, Zukunftsentwicklungen zu beurteilen, zusammen mit anderen Teilnehmenden zu planen und strategisch zu handeln usw.


Unser Planspielangebot greift aktuelle politische Themen und Fragestellungen auf und wird laufend weiterentwickelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema „Europa“. 


Einige Planspiele sind auch auf Englisch verfügbar oder komplett in digitaler Form durchführbar.

Ein Auszug aus unserem Planspielangebot

Destination Europe. Planspiel zur europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik

Die Europäische Union ist für viele Geflüchtete aus ganz unterschiedlichen Gründen ein wichtiges Ziel. Die EU muss sich dieser Herausforderung stellen.


Das Planspiel thematisiert die aktuelle Situation von Geflüchteten in Europa und die Frage, ob und wie eine gemeinsame europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik im Spannungsfeld von humanitärem Asylrecht und der Frage der Aufnahmebedingungen und Aufnahmewilligkeit der Mitgliedstaaten der EU gestaltet sein könnte.


Simuliert wird die EU-Gesetzgebung durch Kommission, Europäisches Parlament und Rat.

Phantastic Plastic? Planspiel zum Kampf der EU gegen Plastikmüll

Die EU hat erkannt, dass die Vermüllung mit Plastik ein sehr drängendes Problem ist. Nicht nur, dass Böden und Gewässer sowie Meere und Küsten in unterschiedlichem Maße bereits stark vermüllt sind. Plastik braucht Jahrhunderte bis es zersetzt ist. Jedes weitere Stück Plastik, das in die Umwelt gelangt, bleibt dort also sehr lange.


Das Problem muss somit dringend angegangen werden. Eine neue EU-Richtlinie soll dabei helfen.


Vor diesem Hintergrund wird in unserem Planspiel die EU-Gesetzgebung durch die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und den Rat der EU simuliert.

Global Fashion. Planspiel zur Regelung von Bekleidungsimporten in die EU

Einige Regelungen zu Importen von Bekleidung in die Europäische Union müssen überarbeitet werden und sollen in einer neuen Verordnung zusammengefasst werden. Diese soll in Zukunft regeln, welche Auflagen importierte Bekleidung erfüllen muss. Werden die beschlossenen Auflagen nicht erfüllt, darf diese Kleidung nicht in die EU eingeführt werden.


In diesem Planspiel wird die EU-Gesetzgebung durch

die Kommission, das Europäisches Parlament und den Rat der EU simuliert.

Mission Europa. Planspiel zur Erweiterung der EU

Fast unbemerkt geht die Europäische Integration weiter. Nicht nur die Integrationstiefe nimmt zu, auch die territoriale Ausdehnung der EU ist noch nicht absehbar. Am Beispiel der Erweiterungspolitik der EU bietet das Planspiel eine Auseinandersetzung mit den Grundlagen und Grundwerten der Europäischen Union.


In diesem Planspiel wird der Beitrittsprozess potenzieller neuer Mitgliedstaaten in die EU simuliert, der mit wesentlichen Fragen verbunden ist: Wie kommt man in die EU? Welche Kriterien müssen erfüllt werden? Welche Interessen verfolgen Mitgliedstaaten, Bewerberstaaten und

die Bürger*innen?

Willkommen in Schönstadt - Planspiel zur kommunalen Entscheidungsfindung

Die repräsentative Demokratie sieht sich in der kommunalen Praxis hinsichtlich ihrer Legitimität vielfach in Frage gestellt, indem Bürger*innen, Vereine, Verbände und Initiativen unmittelbare Mitsprache bei sie betreffenden Entscheidungen einfordern. So hat sich über die letzten Jahrzehnte ein bunter Verfahrensmix herausgebildet, in denen Formen der Bürger*innenbeteiligung und Ratsentscheidungen eng verwoben werden. Ziel ist es i. d. R., zivilgesellschaftlichen Sachverstand einzubinden und einen Konsens in strittigen Fragen zu finden. Das gelingt oft, aber nicht immer! Die Teilnehmenden nehmen in dem Planspiel unterschiedliche Rollen in der fiktiven Gemeinde "Schönstadt" ein und spielen einen typischen Konflikt durch, in dem es um die zukünftige Ausgestaltung der Stadt als Lebens- und Wirtschaftsstandort geht.

Hinweise zur Buchung

Ihre Ansprechpartnerinnen

Sarah Barreto-Scheele

Bildungsreferentin


Schwerpunkte: Jugend und Schule


s.bscheele@karl-arnold-stiftung.eu

Alina Möller-Börkel

Bildungsreferentin


Schwerpunkte: Jugend und Schule


a.moeller-boerkel@karl-arnold-stiftung.eu

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