Willkommen in Schönstadt - Planspiel zur kommunalen Entscheidungsfindung

Die kommunale Selbstverwaltung wird durch demokratische gewählte Institutionen und Mandatsträger verantwortet sowie durch die Verwaltung umgesetzt. Ihre Rechte und Pflichten sind in den jeweiligen Gemeindeordnungen definiert. Die so legal konstruierte repräsentative Demokratie sieht sich in der kommunalen Praxis hinsichtlich ihrer Legitimität vielfach in Frage gestellt, indem Bürger*innen, Vereine, Verbände und Initiativen unmittelbare Mitsprache bei sie betreffenden Entscheidungen einfordern. So hat sich über die letzten Jahrzehnte ein bunter Verfahrensmix herausgebildet, in denen Formen der Bürger*innenbeteiligung und Ratsentscheidungen eng verwoben werden. Ziel ist es i. d. R., zivilgesellschaftlichem Sachverstand einzubinden und Konsens in strittigen Fragen zu stiften. Das gelingt oft, nicht immer!
Die Teilnehmenden nehmen in unterschiedlichen Rollen an einem Planspiel in der fiktiven Gemeinde Schönstadt teil und tragen einen typischen Konflikt um die zukünftige Ausgestaltung der Stadt als Lebens- und Wirtschaftsstandort aus. Ob es am Ende gelingt, ein überzeugendes Ergebnis zu erarbeiten, hängt vom Engagement, der Überzeugungskraft sowie der Konsensfähigkeit der Teilnehmenden ab.
