
Hürden überwinden: unser Angebot zur niederschwelligen Berufsvorbereitung
Viele zugewanderte Menschen möchten sich möglichst schnell in ihrem neuen Heimatland integrieren und eine sinnvolle Arbeit aufnehmen. Doch häufig stehen sprachliche Hürden im Weg. Wenn zudem fehlende oder nicht kompatible Schulabschlüsse hinzukommen, wird der Weg zur Integration oft unübersichtlich und herausfordernd.
Hier setzen wir mit unseren Kursen zur sprach- und berufsvorbereitenden Förderung an. Diese Angebote werden durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt und bieten den Teilnehmenden wertvolle Hilfestellungen auf ihrem Integrationsweg und zur Arbeitsaufnahme.
Wie das praktisch aussehen kann, zeigt ein Blick in einen Kurs, der von unserer engagierten Mitarbeiterin Hortense Yapi geleitet wird. Sie unterstützt die Kursteilnehmenden mit viel Herzblut und bietet ihnen nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Anwendungen des Gelernten im Alltag. So konnten die Teilnehmenden beim gemeinsamen Einkaufen ihren erlernten Wortschatz anwenden und gleichzeitig Sicherheit im Sprechen gewinnen. Diese niederschwelligen Anwendungen sind entscheidend, um das Gelernte in realen Situationen zu festigen.
Ein weiteres Highlight war das gemeinsame Kochen zum Jahresabschluss des Kurses. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, Gerichte aus ihren Herkunftsländern zuzubereiten und den anderen vorzustellen. Dies förderte nicht nur den interkulturellen Austausch, sondern stärkte auch das Gemeinschaftsgefühl.
Hortense Yapi betont, wie motivierend die Aktivitäten außerhalb des Klassenraums für die Teilnehmenden sind. Sie bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte für den späteren Unterricht und tragen dazu bei, dass die Teilnehmenden sich sicherer fühlen, wenn sie ihre Sprachkenntnisse im Alltag anwenden.
Mit unseren Kursen möchten wir dazu beitragen, dass Zugewanderte nicht nur die Sprache erlernen, sondern auch aktiv am gesellschaftlichen und beruflichen Leben teilnehmen können. Dazu vermitteln wir in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen ehrenamtliche Tätigkeiten oder Berufspraktika.
Die Teilnehmenden im laufenden Kurs kommen zum Beispiel aus Angola, Guinea, Togo, Kongo, Bangladesch, Afghanistan, Syrien, Irak und anderen Ländern. Sie möchten zunächst ihre B1-Prüfung in Deutsch bestehen, als Berufsfelder wurden u.a. Kindergärten, Altenheime, Krankenhäuser oder die Gastronomie genannt. Einige Stimmen unserer zufriedenen Teilnehmenden: "Ich fühle mich im Kurs gut aufgehoben und komme jeden Tag gerne." oder "Diesen Kurs empfehle ich unbedingt weiter!" oder "Von den Praktika erhoffe ich mir einen schnellen Einstieg in meinen zukünftigen Beruf".
Integration ist ein gemeinsamer Prozess, und wir sind stolz darauf, diesen Weg mit unseren Teilnehmenden zu gehen.
