
Gruppe der Karl-Arnold-Stiftung trifft den Ministerpräsidenten von Brandenburg
Vom 15. bis 18. Juni besuchte eine Gruppe der Karl-Arnold-Stiftung im Rahmen einer Studienfahrt die Städte Berlin und Potsdam. Der thematische Schwerpunkt war in Abstimmung mit den Teilnehmenden auf die jüngere deutsche Geschichte gerichtet. Am Vormittag des 17. Juni stand ein Besuch in der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam und eine Führung durch einen Zeitzeugen auf dem Programm. Die Gedenkstätte Lindenstraße steht für die Geschichte politischer Verfolgung und Gewalt in den unterschiedlichen Diktaturen des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Die Ausstellung erinnert an die Menschen, die während der NS-Diktatur, der sowjetischen Besatzungszeit und der SED-Diktatur aus politischen Gründen inhaftiert und verurteilt wurden.
Die Teilnehmenden hatten an diesem Tag die Gelegenheit, an einer Gedenkfeier und Kranzniederlegung zum 17. Juni teilzunehmen. Sie trafen den Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Herrn Dr. Woidke (Foto hintere Reihe). Dieser erinnerte mit einer Schweigeminute an den Volksaufstand am 17. Juni 1953 in der damaligen DDR und betonte im Hinblick auf den aktuellen Krieg in der Ukraine die Bedeutung der Erinnerung und die Wichtigkeit, unsere Demokratie zu stärken und zu erhalten.
